JUNGE UNION Hohenlohe schockiert über Gewalt gegen Christen in Nigeria
Die Junge Union zeigt sich entsetzt über das
Ausmaß an Gewalt gegen Christen in Nigeria: „Die
Brutalität, mit der die islamistischen Terroristen
Kirchen stürmen und Betende erschießen, muss jeden
sprachlos machen, der die Kirchen in Deutschland
als Ort der Zuflucht und Hoffnung kennt“, so der
Vorsitzende Simon Eberle.
Am vergangenen Freitag waren bei einem Anschlag mutmaßlicher Anhänger der fundamentalistischen Boko Haram 6 Menschen getötet worden. Boko Haram hatte sich zuvor bereits zu den Bombenanschlägen auf Kirchen am Weihnachtsfeiertag mit mindestens 42 Toten bekannt. „Nicht nur in Nigeria hat sich die Gewalt gegen Christen in den letzten Jahren zugespitzt. Die zunehmende Radikalisierung in Teilen der islamischen Welt bringt die Christenverfolgung z.B. auch in Ägypten oder Saudi-Arabien in den Alltag der Menschen. Die Unterdrückung christlicher Minderheiten erfolgt dabei oft subtiler als durch rohe Gewalt, etwa durch juristische Diskriminierungen wie in der Türkei. Der Schutz christlicher Glaubensgemeinschaften ist für die Junge Union ein hochrangiges außenpolitisches Ziel und muss etwa im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit bzw. im Falle der Türkei im Rahmen der EU-Beitrittsverhandlungen zu einer primären Bedingung erklärt werden“, so Heinz abschließend.
Autor: M. Kappel
[12.01.2012]